
Martin Otto
Physiotherapeut, Inhaber. Jahrgang 1992.
Zwei Dinge haben mich interessiert, solange ich denken kann: Sport und der Körper. Wie er funktioniert, warum der eine etwas kann und der andere nicht. Dann kam eine Verletzung am Handgelenk, meine eigene. Zum ersten Mal war ich der, bei dem etwas nicht ging. Damit war es entschieden: ein Beruf, in dem Sport, Körper und Menschen zusammenkommen und in dem man nicht zuschaut, sondern etwas verändert.
Seit 2013 bin ich selbstständig, zuerst mobil mit Hausbesuchen in Stolberg und Umgebung, seit 2020 in der alten Dorfschule an der Vennstraße. Ich bin kein Wissenschaftler; ich orientiere mich an den aktuellen Leitlinien und Studien und an dem, was ich jeden Tag in der Praxis sehe. Beides steht in meinem Patientenleitfaden, den wir kostenlos abgeben.
Von der Matte gelernt
Bevor ich Physiotherapeut wurde, war ich Ringer. Ich bin es immer noch: Ringerfamilie in dritter Generation, als Jugendlicher Freistil, heute Griechisch-Römisch wie mein Großvater. Zuletzt 2024 in der Bundesliga für die Red Devils Heilbronn, trainiert in Aachen-Walheim. Vieles von dem, was ich heute in der Praxis mache, habe ich nicht in der Ausbildung gelernt, sondern auf der Matte: Der Körper verträgt, was er gewohnt ist. Testen statt raten. Und nach einem Rückschlag geht es weiter, nicht von vorn.
Ich behandle Sie nicht wie einen Sportler. Aber ich behandle Ihren Körper wie einen, der etwas kann.
Was ich nicht bin
Kein Wissenschaftler, kein Arzt und niemand, der zu allem eine Meinung haben muss. Bei Medikamenten, Spritzen und Bildbefunden höre ich zu und schicke Sie weiter. Was ich kann, ist Belastung dosieren und erklären. Das reicht für erstaunlich viel.



